Bereits in der Antike und den Hochkulturen des Orients setzte man Düfte gezielt ein. Aromatische Substanzen wurden verbrannt, um den Göttern zu huldigen. Später parfümierte man den eigenen Körper ebenso wie die Kleidung, das Badewasser oder Innenräume. Auch zu therapeutischen Zwecken wurde Parfum eingesetzt. Die große Bedeutung des Parfums spiegelt sich in kunstvoll gearbeiteten Fläschchen und Gefäßen wider.
Im Mittelalter sollten Duftstoffe wie Salpeter oder Schwefel gegen die Pest schützen. Spezielle Behälter, sogenannte Pomander, sorgten für eine gleichmäßige Duftausströmung.
Die Vorliebe für starke Düfte blieb auch im 16. und 17. Jahrhundert unverändert. Wasser war zur Reinigung verpönt und so überdeckten Parfums unangenehme Gerüche. Im 19. Jahrhundert änderten sich die Vorstellungen von Hygiene und damit auch der Gebrauch von Duftstoffen.
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