In der Geschichte pendelte die Gestaltung der Haare und des Haarschmucks meist zwischen schönem Dekor und Zweckmäßigkeit. Zum Kopfschmuck gehörten neben Haarnadeln auch Kämme, die bis ins 19. Jahrhundert hinein auch der Haarhygiene dienten.

Der technische Fortschritt zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich auch in der Frisurengestaltung durch. Zunächst lockte man die Haare künstlich. Dazu wurden erhitzte Brenneisen ins Haar gedrückt. Die so erzeugten Locken hielten bis zur nächsten Haarwäsche. Erst als die Haare mit alkalischen Lösungen bearbeitet werden konnten, war eine dauerhafte Welle möglich. Auch für das Trocknen der Haare brachte die Technik Erleichterung. Die ersten Haartrockner wurden noch mit Spiritus betrieben. Um 1910 kam der erste elektrische Haartrockenapparat auf den Markt.

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